Doppelchöre (Strube-Verlag) Partitur

Aus dem 16. und 17. Jahrhundert für zwei Chöre

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Artikelnummer: 31-20006101
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    Diese neue Notenausgabe mit Doppelchören versammelt sieben Werke
    von sechs unterschiedlichen Komponisten aus dem 16. und frühen 17.
    Jahrhundert. Ludwig Pfatteicher hatte diese Notenausgabe vorbereitet,
    konnte sie aber nicht mehr selber zu Ende bringen. Auf Anfrage des
    Verlags wurde sie jetzt von Heiko Petersen fertig gestellt. Mit Ausnahme
    von „La Venetiana“ erscheinen diese Stücke erstmals für Posaunenchöre.
    „La Venetiana“ ist mit einem alternativen verzierten Schluss von Ludwig
    Pfatteicher versehen.
    Drei Stücke sind im Original für Vokalchor, der Rest sind originale
    Instrumentalwerke. Die Vokalwerke sind an einigen Stellen
    textausdeutend komponiert. Augen- und ohrenfälligstes Beispiel ist eine
    Stelle in „O dulcis Jesu“, wo der Text davon handelt, dass wir auf unsere
    eigene Niedrigkeit (vor Gott) schauen und die Musik hier in extrem tiefer
    Lage –gerade noch machbar für Trompeten - verläuft.
    Insgesamt sind die Doppelchöre mit wenigen Ausnahmen homophon
    gehalten, d. h., dass die Stimmen eines Chores meist gleichzeitig
    einsetzen und oft den gleichen Rhythmus haben, was die musikalische
    Erarbeitung erleichtert und auch das Zusammenspiel - gerade bei
    getrennter Aufstellung - erleichtert.
    Die technischen Anforderungen der Stücke sind bis auf wenige Passagen
    in „La Leona“ und „La Lucchesina“eher gering und für die meisten
    Posaunenchöre gut zu bewältigen. Die Tonarten wurden teilweise
    transponiert und so gewählt, dass sie für Blechbläser geeignet sind. Mit
    Ausnahme von „La Leona“ und „La Terza“, wo der höchste Ton jeweils g’’
    ist, gehen die anderen Stücke nicht über f’’ hinaus.
    Alle Werke sind für zwei gleiche Chöre gesetzt mit Ausnahme der Sonata
    „La Terza“, die für einen hohen und einen tiefen Chor arrangiert ist. Der
    unangenehm hohe Einstieg (g’’) am Anfang des hohen Chores kann
    problemlos eine Oktave tiefer erfolgen. Eine entsprechende Stichnote ist
    eingetragen. Ebenfalls für eine Ausführung mit einem hohen und einem
    tiefen Chor eignet sich „O dulcis Jesu“, wenn man Bläser im Tiefchor zur
    Verfügung hat, die auch bis a’ spielen können.
    Neben der Ausführung mit zwei Blechbläserchören eignen sich alle Stücke
    auch gut für eine Aufführung mit anderen Instrumenten: Bläser und Orgel,
    Bläser und Streicher oder auch Blechbläser und Holzbläser.
    Insgesamt bietet die Sammlung von Doppelchören eine praxisnahe
    Bereicherung für das Repertoire unserer Posaunenchöre aus der Hoch-Zeit
    mehrchöriger Musik, der Renaissance. Auf Dynamik- und
    Artikulationszeichen wurde in dieser Notenausgabe verzichtet, weil sich
    durch verschiedene instrumentale Besetzungen und räumliche
    Gegebenheiten sehr unterschiedliche Möglichkeiten für die Aufführung
    dieser Stücke anbieten.
    Der Preis für die Einzelchöre ist mit 2 EUR pro Exemplar moderat, so dass
    die Anschaffung von einer Partitur und einer der Chorgröße
    entsprechenden Anzahl Einzelchorausgaben für das Budget eines
    Posaunenchores erschwinglich ist. Partitur und Einzelchornoten sind über
    unsere Landesarbeit erhältlich.
    Heiko Petersen
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    Diese neue Notenausgabe mit Doppelchören versammelt sieben Werke von sechs unterschiedlichen Komponisten aus dem 16. und frühen 17. Jahrhundert. Ludwig Pfatteicher hatte diese Notenausgabe vorbereitet, konnte sie aber nicht mehr selber zu Ende bringen. Auf Anfrage des Verlags wurde sie jetzt von Heiko Petersen fertig gestellt. Mit Ausnahme von „La Venetiana“ erscheinen diese Stücke erstmals für Posaunenchöre. „La Venetiana“ ist mit einem alternativen verzierten Schluss von Ludwig Pfatteicher versehen. Drei Stücke sind im Original für Vokalchor, der Rest sind originale Instrumentalwerke. Die Vokalwerke sind an einigen Stellen textausdeutend komponiert. Augen- und ohrenfälligstes Beispiel ist eine Stelle in „O dulcis Jesu“, wo der Text davon handelt, dass wir auf unsere eigene Niedrigkeit (vor Gott) schauen und die Musik hier in extrem tiefer Lage –gerade noch machbar für Trompeten - verläuft. Insgesamt sind die Doppelchöre mit wenigen Ausnahmen homophon gehalten, d. h., dass die Stimmen eines Chores meist gleichzeitig einsetzen und oft den gleichen Rhythmus haben, was die musikalische Erarbeitung erleichtert und auch das Zusammenspiel - gerade bei getrennter Aufstellung - erleichtert. Die technischen Anforderungen der Stücke sind bis auf wenige Passagen in „La Leona“ und „La Lucchesina“eher gering und für die meisten Posaunenchöre gut zu bewältigen. Die Tonarten wurden teilweise transponiert und so gewählt, dass sie für Blechbläser geeignet sind. Mit Ausnahme von „La Leona“ und „La Terza“, wo der höchste Ton jeweils g’’ ist, gehen die anderen Stücke nicht über f’’ hinaus. Alle Werke sind für zwei gleiche Chöre gesetzt mit Ausnahme der Sonata „La Terza“, die für einen hohen und einen tiefen Chor arrangiert ist. Der unangenehm hohe Einstieg (g’’) am Anfang des hohen Chores kann problemlos eine Oktave tiefer erfolgen. Eine entsprechende Stichnote ist eingetragen. Ebenfalls für eine Ausführung mit einem hohen und einem tiefen Chor eignet sich „O dulcis Jesu“, wenn man Bläser im Tiefchor zur Verfügung hat, die auch bis a’ spielen können. Neben der Ausführung mit zwei Blechbläserchören eignen sich alle Stücke auch gut für eine Aufführung mit anderen Instrumenten: Bläser und Orgel, Bläser und Streicher oder auch Blechbläser und Holzbläser. Insgesamt bietet die Sammlung von Doppelchören eine praxisnahe Bereicherung für das Repertoire unserer Posaunenchöre aus der Hoch-Zeit mehrchöriger Musik, der Renaissance. Auf Dynamik- und Artikulationszeichen wurde in dieser Notenausgabe verzichtet, weil sich durch verschiedene instrumentale Besetzungen und räumliche Gegebenheiten sehr unterschiedliche Möglichkeiten für die Aufführung dieser Stücke anbieten. Der Preis für die Einzelchöre ist mit 2 EUR pro Exemplar moderat, so dass die Anschaffung von einer Partitur und einer der Chorgröße entsprechenden Anzahl Einzelchorausgaben für das Budget eines Posaunenchores erschwinglich ist. Partitur und Einzelchornoten sind über unsere Landesarbeit erhältlich. Heiko Petersen
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