Die ein- u. zweiventilige Baßposaune

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Artikelnummer: 31-10001301
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    Verlag: Buch- und Instrumentenhandels GmbH Hrsg.: Frank Möwes Seiten: 26

    Posaunenchöre in Bayern sehr engagiert. Außerdem ist er der Webmaster der beliebten
    Internetseite www.bassposaunen.de (nicht zu verwechseln mit www.bassposaune.de!).
    Er erkannte zu Recht die Problematik, dass die Bassstimme in der heutigen
    Posaunenchorliteratur immer häufiger in solch tiefe Regionen vorstößt, wo ohne Quartventil
    oder gar eine zweiventilige Bassposaune nichts mehr möglich ist. Schaut man sich
    beispielsweise das Arrangement von Helmut Lammel zu „Laudato si“ aus dem Bläserheft ’98
    aus Bayern an, geht hier die Bassstimme häufig unter das E und ist somit ohne Quartventil
    nicht mehr darstellbar. Eine Oktavierung nach oben, wie sie in solchen Fällen häufig
    vorgenommen wird, ist auch nicht statthaft, da so die Bassstimme über die Tenorstimme bzw.
    die Stimme des 1. Basses rutschen und die Akkorde falsch dargestellt würden.
    Die Instrumentierung der Posaunenchöre hat sich dieser Problematik größtenteils angepasst.
    Im Bass des Posaunenchores begegnen uns nur noch relativ selten Posaunen ohne Quartventil
    bzw. Hörner und Tuben mit lediglich drei Ventilen. Immer öfters sind sogar „richtige“
    Bassposaunen mit weiter Mensur und zwei Ventilen (Quint- bzw. Sextventil) anzutreffen.
    Diese Instrumente schließen dann auch adäquat die klangliche Lücke zwischen Posaunen und
    Tuba im Posaunenchor.
    Leider ist jedoch den meisten Spielerinnen und Spielern dieser Instrumente zu wenig über den
    Umgang mit Zug und Ventil und den sich daraus ergebenden vielfältigen
    Kombinationsmöglichkeiten bekannt, so dass das Quartventil bzw. das zweite Ventil der
    Bassposaune oftmals wenig bis gar nicht gewinnbringend eingesetzt wird.
    Hier setzt die Hinführung von Möwes an und bietet speziell für Bassposaunisten bzw. -
    posaunistinnen Übungen zum Umgang mit dem einen oder den beiden Ventilen an. Die
    Übungen sind sinnvoll aufgebaut und reichen in der Schwierigkeit von sehr einfach bis sehr
    schwer. Abgrundtiefe technische Studien lassen das Herz eines jeden wahren Bassliebhabers
    höher schlagen und die Lungen nach genügend Luft ringen.
    Zum Schluss werden Beispiele aus der Posaunenchorliteratur aufgezeigt, die die Verwendung
    von Ventilen voraussetzen.
    Fazit:
    Leider ist die Schule etwas knapp gehalten. Ich hätte mir sämtliche Kapitel ausgiebiger
    gewünscht. Auch eine schematische Darstellung der Zugpositionen mit einem bzw. beiden
    Ventilen, wie man sie von Möwes Internetseite herunterladen kann, wäre in der Schule am
    rechten Platz gewesen. Bei den Beispielen aus der Posaunenchorliteratur hätte ich mir
    Kommentare gewünscht, die noch den einen oder anderen Tipp zu der jeweiligen Stelle
    vermitteln. Dennoch lohnt sich die Anschaffung für jeden, der den Umgang mit Quartventil
    und zweitem Bassposaunenventil erlernen möchte.
    Armin Schaefer
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    Verlag: Buch- und Instrumentenhandels GmbH Hrsg.: Frank Möwes Seiten: 26 Posaunenchöre in Bayern sehr engagiert. Außerdem ist er der Webmaster der beliebten Internetseite www.bassposaunen.de (nicht zu verwechseln mit www.bassposaune.de!). Er erkannte zu Recht die Problematik, dass die Bassstimme in der heutigen Posaunenchorliteratur immer häufiger in solch tiefe Regionen vorstößt, wo ohne Quartventil oder gar eine zweiventilige Bassposaune nichts mehr möglich ist. Schaut man sich beispielsweise das Arrangement von Helmut Lammel zu „Laudato si“ aus dem Bläserheft ’98 aus Bayern an, geht hier die Bassstimme häufig unter das E und ist somit ohne Quartventil nicht mehr darstellbar. Eine Oktavierung nach oben, wie sie in solchen Fällen häufig vorgenommen wird, ist auch nicht statthaft, da so die Bassstimme über die Tenorstimme bzw. die Stimme des 1. Basses rutschen und die Akkorde falsch dargestellt würden. Die Instrumentierung der Posaunenchöre hat sich dieser Problematik größtenteils angepasst. Im Bass des Posaunenchores begegnen uns nur noch relativ selten Posaunen ohne Quartventil bzw. Hörner und Tuben mit lediglich drei Ventilen. Immer öfters sind sogar „richtige“ Bassposaunen mit weiter Mensur und zwei Ventilen (Quint- bzw. Sextventil) anzutreffen. Diese Instrumente schließen dann auch adäquat die klangliche Lücke zwischen Posaunen und Tuba im Posaunenchor. Leider ist jedoch den meisten Spielerinnen und Spielern dieser Instrumente zu wenig über den Umgang mit Zug und Ventil und den sich daraus ergebenden vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten bekannt, so dass das Quartventil bzw. das zweite Ventil der Bassposaune oftmals wenig bis gar nicht gewinnbringend eingesetzt wird. Hier setzt die Hinführung von Möwes an und bietet speziell für Bassposaunisten bzw. - posaunistinnen Übungen zum Umgang mit dem einen oder den beiden Ventilen an. Die Übungen sind sinnvoll aufgebaut und reichen in der Schwierigkeit von sehr einfach bis sehr schwer. Abgrundtiefe technische Studien lassen das Herz eines jeden wahren Bassliebhabers höher schlagen und die Lungen nach genügend Luft ringen. Zum Schluss werden Beispiele aus der Posaunenchorliteratur aufgezeigt, die die Verwendung von Ventilen voraussetzen. Fazit: Leider ist die Schule etwas knapp gehalten. Ich hätte mir sämtliche Kapitel ausgiebiger gewünscht. Auch eine schematische Darstellung der Zugpositionen mit einem bzw. beiden Ventilen, wie man sie von Möwes Internetseite herunterladen kann, wäre in der Schule am rechten Platz gewesen. Bei den Beispielen aus der Posaunenchorliteratur hätte ich mir Kommentare gewünscht, die noch den einen oder anderen Tipp zu der jeweiligen Stelle vermitteln. Dennoch lohnt sich die Anschaffung für jeden, der den Umgang mit Quartventil und zweitem Bassposaunenventil erlernen möchte. Armin Schaefer
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