"Traurigfroh, wie das Herz"

Friedrich Hölderlin zum 150. Todesjahr
Artikelnummer
13A-11008
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Herrenalber Forum Band 8, 140 S., brosch.,
Karlsruhe 1993, ISBN 978-3-89674-507-1

Die Tagung der Evangelischen Akademie über Hölderlin hatte ihren Schwerpunkt nicht bei der Person des Dichters, sondern in der Frage nach der spezifischen Gestalt der Theologie des Theologen, der Dichter geworden ist und nicht Predigten, sondern Poesie hinterlassen hat.

Das Zitat im Titel des Bandes stammt aus dem Gedicht "Heidelberg". Es enthält eine jener für Hölderlin charakteristischen Wortneuschöpfungen aus Gegensätzen: traurigfroh.

In diesen Wortschöpfungen ("liebender Streit", einigentgegengesetzt" ...) spiegeln sich gerade auch Motive der Dichtertheologie Hölderlins. In ihr wird Spannungsvollstes zusammengeschaut: "Monotheismus der Vernunft und des Herzens, Polytheismus der Einbildungskraft und der Kunst", Christus und Dionysos.

Beiträge von

Henning Bothe
Dichterbilder. Hölderlindeutungen im Wandel der Zeit

Lothar Steiger
Patmos. "Denn noch lebt Christus" Interpretation eines Textes

Hans-Georg Pott
Religion und Dichtung bei Hölderlin

Ilona Jeismann
Diotima

Jochen Hörisch
Brot und Wein. Das Abendmahl bei Hegel und Hölderlin

Michael Nüchtern
Im Finstern einiges Haltbare. Wegerfahrung bei Hölderlin und in der Bibel

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Herausgeber Evangelische Akademie Baden
ISBN-13 978-3-89674-507-1
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